Irgendwo im Nirgendwo in den Tiefen Belgiens gibt es eine lange geschlossene und verlassene Zeche. Zumindest hat dieses Gebäude mal dazu gehört. 

Nach der Schliessung sammelte dort jemand alte Autos und Ersatzteile. Hauptsächlich von der Marke Ford. Es ist zu vermuten, dass vorne an der Straße noch eine passende Garage existiert und hier in dem Zechengebäude alte Autos zur Ersatzteilspende eingelagert wurden.
 
Seit vielen Jahren kümmert sich leider keiner mehr um die Sammlung und die noch nicht mal mehr bei Ford erhältlichen Ersatzteile, die heute auf keinem Schrottplatz in diesem erstklassigen Zustand zu finden sind.
Auch die vielen Autos, die in dem Gebäude verteilt stehen, würden noch so manches Ersatzteil her geben.
Leider wurden im Laufe der Jahre alle Autos beschädigt, vollgesprayt und deren Scheiben eingeschlagen.
Gebrauchte Ersatzteile sind hier aber noch genug vorhanden. Auch neue Blechteile und Scheiben.
Der Keller der Zeche ist noch bis zum Bersten voll davon. Was nicht heißen soll, dass man sich hier einfach so bedienen kann. Das wäre klassischer Diebstahl und hierzu würden sich wahre Urbexer nie hinreißen lassen. Der Eigentümer ist aktuell nicht auszumachen und so hängt diese Halle in einer Warteschleife des Verfalls.
Eine der schrägsten Lost Places, die ich bisher kennengelernt habe.

Fotografieren ist wie Bogenschießen. Richtig zielen, schnell schießen, abhauen.   -Henry Chartier-Bresson-

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