Ein Lost Place, der schon extrem speziell ist. Lost und dennoch nicht lost. Eigentlich ist dieses Haus gar nicht aufgegeben. Es wurde bis in die 70er Jahre bewohnt, danach nicht mehr. Lediglich ein paar Ferienwochen wurden noch von Familienangehörigen, Bekannten und Verwandten dort verlebt.

Eine freundliche, ältere Dame kümmert sich aus der Entfernung um dieses Haus, das ihr gehört. Kümmern ist zuviel gesagt. So ca. 2 mal im Jahr fährt sie mit der Bahn dorthin, immerhin rund 130 km, um nach dem Rechten zu schauen. Es riecht muffig, die Tapeten kommen runter, es gibt schöne Details, aber keinen Vandalismus, kein Grafitty, kein Geschmiere oder zerwühlte Schubladen. Es ist aufgeräumt und auch wieder nicht. Genau das macht den Ort sehr besonders. Man fühlt sich zurückversetzt in die 70er, in denen das Haus bewohnt war, hört den Geschichten der alten Dame zu und kann sich lebhaft vorstellen, wie das Leben hier in diesem kleinen Eifeldorf in der Nähe des Laacher Sees abgelaufen ist. Man hat es vor Augen. Die Zeit steht still. Jetzt schon 45 Jahre.

Nichts geschieht, wenn Du zu Hause sitzt.    -Elliot Erwitt-

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